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24.02.2011
Hannover Leasing realisiert Krankenhausprojekt als PPP-Modell
  • Neubau der Hochtaunus-Kliniken in Bad Homburg und Usingen 
  • Investitionsvolumen von rund 200 Millionen Euro 
  • PPP-Partnerschaft mit dem niederländischen Baukonzern BAM

Pullach, 24. Februar 2011 – Hannover Leasing hat mit ihrer Projektgesellschaft YOLANDE Verwaltungsgesellschaft mbH & Co. Vermietungs KG die europaweite Ausschreibung um das PPP-Projekt für den Neubau der Hochtaunus-Kliniken gewonnen. Im Rahmen der Umsetzung wird Hannover Leasing mit ihren Partnern, der Arbeitsgemeinschaft BAM Neubau Hochtaunus-Kliniken, bestehend aus BAM Deutschland AG und BAM Utiliteitsbouw b.v. sowie deren Betriebspartner BAM Immobiliendienstleistungen GmbH und deren Nachunternehmer, Dussmann Service Deutschland GmbH, die Planung, Errichtung, Finanzierung und den 25-jährigen Betrieb der Kliniken in Bad Homburg und Usingen übernehmen. Hannover Leasing wird die Strukturierung und Finanzierung des Projekts verantworten und führt außerdem die Geschäfte der Projektgesellschaft. Zum ersten Mal wird damit in Deutschland ein komplettes Krankenhaus als PPP-Projekt gebaut. "Für den Gesundheitssektor, der vom öffentlichen Investitionsstau geprägt ist, ist das Projekt aus unserer Sicht wegweisend, um auch komplizierte Funktionsgebäude der öffentlichen Hand zu realisieren", so Friedrich Wilhelm Patt, Sprecher der Geschäftsführung der Hannover Leasing.

Die Gesamtinvestitionskosten für die beiden neuen Krankenhäuser betragen 196,1 Millionen Euro. Das Land Hessen wird sich mit Fördermitteln von 70 Millionen Euro beteiligen. Der Bau wird günstiger ausfallen als bei einer konventionellen Errichtung, welche rund 218 Millionen Euro gekostet hätte. "Der Kostenvorteil wird  über die ganze Betriebsdauer von 25 Jahren noch deutlicher", erläutert Patt. Entscheidend sei das integrierte Angebot mit festgelegten Partnern, die bis zum Ende zusammenarbeiteten. Hierdurch würden Reibungsverluste minimiert und Kosten und Zeit eingespart.

Standort in Bad Homburg
Standort des Klinikneubaus in Bad Homburg ist der südliche Siedlungsrand von Bad Homburg in der Nähe des Autobahnzubringers. Nach dem Neubau wird das Bad Homburger Klinikum 395 Betten haben. Weitere 78 Betten sind für eine Privatklinik eingeplant, die in den Neubau integriert wird. Ebenso wird ein ambulantes Zentrum mit zwölf Betten und einer Kurzpflegeeinheit im Klinikneubau entstehen. Der Neubau des Krankenhauses in Usingen ist am nördlichen Stadtrand in der Nähe des Feuerwehrstützpunktes geplant. Das neue Klinikum wird über 100 Betten verfügen.

Alte und unwirtschaftliche Kliniken machen Neubau erforderlich
Der Neubau der Hochtaunus-Kliniken ist notwendig geworden, da der derzeitige Gebäudebestand der beiden Krankenhäuser, die über Jahrzehnte durch unterschiedliche Erweiterungsbauten ergänzt wurden, nicht mehr den modernen Standards entspricht. Bauliche Veränderungen waren nur noch sehr begrenzt möglich. "Im Gegensatz zu konventionellen Ansätzen stehen beim Neubauprojekt die Abläufe der medizinischen Versorgung im Vordergrund", erklärt Patt. Diese seien systematisch analysiert und der Anforderung an das Gebäude zugrunde gelegt worden. Nach diesen Vorgaben würden die Kliniken geplant und gebaut. So sollten etwa durch eine Zentrenstruktur, in der wichtige Klinikeinheiten zentral angeordnet sind, Wege, Koordinationsaufwand und Wartezeiten minimiert werden.

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Tom Zeller

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